Terror und Angst

Nach den Terroranschlägen in Paris, scheint für die Medien und Politiker nur eins zu zählen. Dem islamischen Staat keine Angst zu zeigen, erst recht und mit voller Überzeugung Massenveranstaltungen wie Weihnachtsmärkte, Fußballspiele usw. zu besuchen.
Sogenannte Sicherheitsexperten warnen also vor einer erhöhten Terrorgefahr in Deutschland und fordern gleichzeitig die Bevölkerung geradezu auf, dem Terror zu trotzen, in dem man sich in Gefahr begibt, die niemand so richtig einschätzen kann? Diese ist ja wohl offensichtlich, wenn man den Politikern, IS-Kennern und Sicherheitsgrößen glauben möchte.Gleichzeitig wird berichtet, dass die Polizei überhaupt nicht über die nötige Kapazität zur Sicherstellung bei Großveranstaltungen verfügt. Es ist bekannt, dass die vor Jahren zusammengeschrumpfte Polizei seit einigen Monaten völlig überfordert ist. Wie zudem berichtet wird, sind wir in jeder Hinsicht unzureichend ausgestattet, was Terroranschläge betrifft. Typisch für unser Land, das immer erst in die Puschen kommt, wenn etwas passiert ist.

Man sollte sich nicht dazu hinreißen lassen, mit schwellender Brust und medienwirksamen, neu errungenem Selbstbewusstsein etwas zu tun, was man eigentlich gar nicht möchte. Wenn das Bauchgefühl nicht zu dem Mainstream passt, dem Terror unbedingt die kalte Schulter zeigen zu müssen.
Dass unsere Wirtschaft enorm darunter leiden würde, wenn Besucherzahlen durch die Pariser Anschläge zurückgehen, ist klar. Eigentlich fahrlässig, die Bürger derart zu animieren, dass sie sich in eine eventuelle Gefahr begeben, nur damit der Umsatz stimmt und die Steuerkassen keinen Einbruch erleiden.

Ansonsten gilt: „Tu was Du willst – aber nicht, weil Du musst“ (Buddha)

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Posted on 21. November 2015 at 19:34

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